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Machet zu Jüngern… An diesem Auftrag hat sich während 2000 Jahren neutestamentlicher Kirchengeschichte nichts geändert. Jesus Christus beauftragt uns noch heute mit derselben „Mission“, alle Nationen zu seinen Nachfolgern zu machen, wie er es den ersten Jüngern befohlen hatte. Nur jemand der ein Jünger ist, kann andere zu Jüngern machen. Aufgrund unserer humanistischen Prägung fällt es uns schwer Jüngerschaft als Lebensstil zu verstehen. Jesus hat nicht im Stil der „griechischen“ Schule ausgebildet, sondern er hat sein Leben mit seinen Jüngern geteilt und sie alles gelehrt, was er von seinem Vater empfangen hatte. Wir lernen nach 2.Tim.2.2 unser Leben als Jünger in anderen zu multiplizieren, es weiterzuvermitteln und zwar an solche die befähigt sind, auch andere zu „bejüngern“.
Ich will meine Gemeinde bauen… Es ist ein erklärtes Ziel Gottes, seine Gemeinde zu bauen. Wir müssen lernen, die Ziele Gottes zu erreichen, indem wir seinem Auftrag gehorchen. Nie hat uns Jesus befohlen, seine Gemeinde zu bauen. Auf der Grundlage unseres Bauverständnisses haben wir damit begonnen, menschliche Kirchen-Strukturen zu bauen. Gott hat unsere Bemühungen und unseren ehrlichen Eifer gesehen und wir sind nicht ohne einen „Segen“ geblieben. Die Frage nun aber bleibt, wann wollen wir damit beginnen, Gott seine Gemeinde bauen zu lassen, damit wir uns dem eigentlichen Auftrag widmen können?
Auf apostolischen und prophetischen Grundlagen…
Gottes Plan war immer, dass wir Teil einer apostolischen und prophetischen Gemeinde sind. Eine Gemeinde, die nicht alleine wegen ihrer selbst existiert und ihren Auftrag nicht selber definiert, sondern durch die „Sendung“ in diese Welt, als Familie Gottes in dieser Gesellschaft sichtbar wird.
Wo würden wir im Alltag sein, wenn wir auf diesen Grundlagen dem Bauplan Gottes folgen würden?
Wäre es so nicht möglich gewesen, während 2000 Jahren Kirchengeschichte alle Nationen zu Jüngern zu machen?
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